Minimalismus – Was dein Konsum dich wirklich kostet

Wir leben in einer Materialistischen Gesellschaft. Überall wird uns gesagt, dass mehr Dinge uns Glücklich machen. Dass man Glück kaufen kann. Dass du ein teures Auto, ein großes Haus und immer die neueste Designer Kleidung brauchst um glücklich zu werden. Aber ist das wirklich so?

Wenn du an deine schönsten Erinnerungen zurückdenkst, sind das Momente in denen du schöne Sachen gekauft hast? Wahrscheinlich nicht. Wahrscheinlich waren es Momente in denen du Zeit mit Menschen verbracht hast, die dir viel bedeuten. Deine Familie, deine Freunde oder dein Partner. Oder Momente in denen du neue Erfahrungen gesammelt hast. In denen du zum Beispiel gereist bist oder deiner Leidenschaft nachgegangen bist.

Wenn du materiellem Besitz nachjagst, und dein Glück in Reichtum suchst, machst du deine Zufriedenheit abhängig von Umständen, die nicht in deiner Kontrolle liegen. Es wird immer jemanden geben der mehr hat. Du wirst immer mehr brauchen um mitzuhalten. Eddie Vedder hat es in seinem Song „Society“ sehr schön formuliert: „Until you have it all you won’t be free.“

Glück kommt nicht von materiellen Besitztümern, sondern von Beziehungen, Erfahrungen und deiner inneren Haltung.

Der Wert der Zeit

Warum aber nicht beides? Warum kann man nicht einfach ein schönes Auto haben und Zeit mit Freunden verbringen und reisen?

Materielle Dinge kosten Geld. Und wenn du dein Geld, wie die Meisten, als Angestellter verdienst, tauscht du deine Zeit gegen Geld ein. Deine begrenzte Lebenszeit. Jede Minute, die du damit verbringst zu arbeiten um Geld zu verdienen, ist eine Minute deines Lebens, die du nie wieder zurückbekommst. Eine Minute, die du nicht mit den Dingen verbringen kannst, die dir am wichtigsten sind. Du bezahlst für deinen Konsum nicht mit Geld, sondern mit deiner Lebenszeit.

Damit will ich nicht sagen, dass Konsum per se schlecht ist und das Arbeit immer verschwendete Zeit ist. Es sollte uns aber immer bewusst sein, was unser Konsum uns wirklich kostet. Wir sollten immer bewusst abwägen und entscheiden wofür wir unser Geld und unsere begrenzte Zeit hergeben.

Setze Prioritäten

Unsere Zeit und unsere Aufmerksamkeit sind begrenzt. Überlege deshalb bei allem was du in dein Leben lässt, ob es dein Leben bereichert oder nicht. Macht es dich wirklich glücklich 3 stunden am Tag ferzusehen? Oder könntest du diese Zeit besser nutzen? Verbringst du viel Zeit mit Bekannten, die dein Leben nicht bereichern? Und würdest du diese Zeit stattdessen lieber mit deinen Kindern, deinen besten Freunden oder deinem Partner verbringen?

Ich empfehle dir eine Liste mit Dingen zu machen, die dir am wichtigsten sind. Wie und mit wem willst du dein Leben verbringen? Was sind deine Werte? Das kann alles mögliche sein. Zeit mit deiner Familie, Reisen, die Natur genießen, einen Wohltätigen Zweck unterstützen, deine Kreativität ausleben, oder alles Andere, was dir wichtig ist.

Denke bei allem was du machst an diese Werte und lass dich nicht von ihnen Ablenken. Frage dich immer wieder ob deine alltäglichen Handlungen und Aktivitäten im Einklang mit deinen Werten sind. Du hast die Verantwortung für dein Leben. Lasse nicht zu, dass es an dir vorbeizieht während du Geld, Ansehen, oder anderen unwichtichtigen Dingen nachjagst. Schon Seneca hat gesagt: „Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist viel Zeit, die wir nicht nutzen.“

Teile diesen Artikel mit deinen Freunden wenn er dir gefallen hat. Wenn du Verbesserungsvorschläge oder Fragen hast, kannst du sie mir auf der Kontakt Seite schicken.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s