Die Ultimative Morgenroutine für einen erfolgreichen Tag

Was machst du morgens nach dem Aufstehen? Drückst erstmal den Snooze Button und schläfst weiter? Schaust du auf dein Handy und verbringst Zeit auf Instagram und Facebook bevor du dir einen Kaffee machst und dann eilig aus dem Haus stürmst? So sah mein Morgen zumindest lange aus.

Aber der Morgen bestimmt den Verlauf des gesamten Tages und die Gewohnheiten, denen wir Morgens nachgehen haben einen großen Einfluss auf unser Leben. „Wir sind das, was wir wiederholt tun.“, hat Aristoteles einmal gesagt und Morgens ist das ganz besonders wahr.

Deshalb ist es wichtig, dass wir unsere Morgenroutine bewusst bestimmen, um optimal in den Tag zu starten und unseren Zielen näherkommen, anstatt schon Morgens unseren schlechten Gewohnheiten nachzugeben. Aber wie sollte man seinen Morgen verbringen? Welche Gewohnheiten machen uns erfolgreicher, stärker und besser?

Jeder Mensch ist anders und somit sieht auch die perfekte Morgenroutine für jeden anders aus. Ich habe aber eine Routine gefunden, die für mich gut funktioniert und ich glaube, dass sie auch vielen anderen helfen kann.

Tag vorbereiten

Meine Morgenroutine beginnt schon am Vortag. Abends nehme ich mir immer ein paar Minuten Zeit, um mich auf den nächsten Tag vorzubereiten und schreibe meine ToDo Liste. Darauf schreibe ich alles, was ich am nächsten Tag erledigen will und markiere die drei wichtigsten Aufgaben.

Ich lege mir auch schon meine Sportsachen und die Kleidung für den nächsten Tag bereit und räume meinen Schreibtisch auf, damit nichts einem produktiven Morgen im Weg steht.

Früh Aufstehen

Um 6 Uhr Morgens stehe ich auf. Dabei versuche ich nicht den Snooze-Knopf zu drücken, was mir leider noch nicht immer gelingt.

Wenn man Snooze drückt und wieder einschläft, beginnt unser Körper einen neuer Schlafzyklus, der dann aber gleich wieder abgebrochen wird. Dadurch sind wir dann Müde und haben weniger Energie. Deaktiviere deshalb am besten die Snooze Funktion deines Weckers.

Glas (Zitronen) Wasser

Das erste, was ich nach dem Aufstehen mache, ist ein großes Glas Wasser zu trinken. Über die Nacht verliert unser Körper viel Flüssigkeit, die wir uns so schnell wie möglich zurückholen sollten.

Manchmal mische ich einen Schuss Zitronensaft in mein Wasser. Zitronensaft verorgt unseren Körper mit Vitamin C, Antioxidantien und Kalium, reinigt unseren Körper, unterstützt die Verdauung und sorgt sogar noch für einen frischen Atem.

Morning Pages

Morning Pages sind eine Technik der Autorin Julia Cameron, die hilft unsere Kreativität zu steigern und unseren Kopf frei zu bekommen. Dazu nimmt man 3 Seiten Papier und beginnt zu schreiben, was einem in den Kopf kommt, Ideen, Pläne, Sorgen oder sonstige Gedanken. Für den Inhalt gibt es keine Regeln, wichtig ist nur, dass man alle 3 Seiten vollschreibt.

Dabei stelle ich mir auch die folgende Frage, die Steve Jobs sich jeden Morgen gestellt hat: “If today were the last day of my life, would I want to do what I am about to do today?” Wenn die Antwort mehrere Tage in Folge nein lautet, weiß ich, dassich etwas an meinem Leben ändern sollte.

Meditation und Dankbarkeit

Ich habe schon einmal über die vielen Vorteile geschrieben, die Meditieren mit sich bringt. Meditation kann unter anderem helfen Stress zu reduzieren, unsere Konzentrationsfähigkeit zu verbessern, unser Immunsystem zu stärken und glücklicher zu sein.

Zuerst konzentriere ich mich für 20 Minuten auf mein Atmung – am Anfang reichen 5 Minuten aber auch vollkommen – und komme dabei zur Ruhe. Danach denke ich an drei Dinge, für die ich dankbar bin und stelle sie mir bildlich vor. Das kann alles Mögliche sein, zum Beispiel schöne Erinnerungen oder einfache Dinge wie fließendes Wasser.

Sport

Nach meiner Meditation ziehe ich meine Sportsachen an, die ich schon am Abend bereitgelegt habe und nehme mir 30 bis 60 Minuten für ein kurzes Workout. Meistens gehe ich Joggen, manchmal auch Fahrradfahren oder Schwimmen. Jeden zweiten Tag gehe ich zusätzlich ins Fitnessstudio.

Sport bringt unseren Kreislauf in Schwung, hilft, uns vor Krankheiten zu schützen, setzt Glückshormone frei und bringt noch viele weitere Vorteile. Ein kurzes Workout ist deshalb für mich der perfekte Start in den Tag und sollte Teil jeder Morgenroutine sein.

Kalte Dusche

Ich liebe es warm zu Duschen. Am Ende der Dusche stelle ich das Wasser aber immer auf Kalt, denn eine kalte Dusche ist gut für unsere Haut und unsere Haare, stärkt das Immunsystem und gibt uns Energie für den Tag. Danach fühle ich mich frisch und voller Tatendrang.

Lesen

Abends nehme ich mir vor dem Schlafen immer eine Stunde Zeit um zu lesen. Ich habe aber festgestellt, dass ich dabei immer viele Ideen und Inspirationen bekomme, die mich dann lange wachhalten.

Deshalb habe ich angefangen stattdessen Morgens zu lesen. So starte ich mit positiven, konstruktiven Gedanken in den Tag und kann alle Ideen und Anregungen sofort umsetzen.

Arbeiten

Jetzt wird es ernst und ich erledige die wichtigste Aufgabe des Tages konzentriert und ohne Unterbrechung. Die Aufgabe die mich meinen Zielen näherbringt und die den größten Einfluss auf meine Zukunft und mein Leben hat.

Oft ist das auch die Aufgabe, auf die ich am wenigsten Lust habe. Das könnte ein wichtiges Telefongespräch sein, eine Hausarbeit, der Anfang eines neuen Projekts oder jede andere Aufgabe, die ich gerne vor mir her schieben würde. Wichtig ist das diese Aufgabe erledigt wird bevor andere todo’s angefangen werden und bevor die Ablenkungen des Alltags anfangen. Wenn das geschafft ist wird der Rest des Tages ein Kinderspiel.

Das ist meine Morgenroutine. Oft schaffe ich nicht jeden einzelnen Punkt, aber das ist ok. Niemand ist perfekt. Die Hauptsache ist, dass man weiß wo man hin will, jeden Tag sein bestes gibt um dort hin zu kommen und niemals aufgibt.

Je nachdem was deine Ziele sind und wie dein Leben aussieht könnte deine ideale Morgenroutine auch anders aussehen. Ich hoffe aber du kannst etwas aus diesem Artikel mitnehmen und es war die ein oder andere Anregung dabei.

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